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Kondome schützen:
Kondome schützen
Kondome schützen vor HIV und Aids. Und sie verringern das Risiko einer Ansteckung mit anderen sexuell übertragbaren Infektionen. Darüber hinaus schützen sie auch vor ungewollten Schwangerschaften.
Bei richtiger Anwendung sind Kondome ein sehr sicherer Schutz. Sie werden nach strengen Vorschriften hergestellt und auf Sicherheit kontrolliert, zum Beispiel werden sie direkt nach der Herstellung elektronisch auf Dichtigkeit geprüft. Ist nur ein winziges Loch im Kondom, wird dieses vom Computer registriert und das Kondom sofort aussortiert. Sichere Qualitätskondome erkennst du am CE-Prüfzeichen auf der Verpackung.
Üben! Üben! Üben!
Wenn Kondome versagen, also reißen oder abrutschen, liegt dies fast immer an der falschen Anwendung. Um Fehler zu vermeiden, übt jede und jeder am besten erst mal allein mit ein paar Kondomen, dann geht's im "Ernstfall" nicht so leicht schief, weil man aufgeregt oder noch nicht so sicher ist. Probier verschiedene Kondome aus. So kannst du entscheiden, welches Kondom für dich am angenehmsten ist. Ein Kondom muss die richtige Größe haben und darf beim Sex nicht abrutschen.
Durch wachsende Erfahrung im Umgang mit dem Gummi erlebt man es immer weniger als „störend“. Dabei hilft es auch sehr, wenn das Kondom ins Liebesspiel eingebaut und es zum Beispiel von der Partnerin oder dem Partner übergerollt wird.
Vorsicht!
Fetthaltige Gleitmittel oder Spermizide können Latex angreifen und zum Zerreißen des Kondoms führen. Dies kann auch durch Zäpfchen und Cremes zur Krankheitsbehandlung im Genitalbereich geschehen. Benutze deshalb zu Latexkondomen nur wasserlösliche oder fettfreie Gleitmittel und lies dir immer die Packungsbeilage von Zäpfchen oder Salben durch.






