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HIV und AIDS:
HIV und Aids
Aids ist die Abkürzung für "Acquired Immune Deficiency Syndrome" und bedeutet übersetzt "Erworbene Schwäche des Immunsystems".
Aids ist eine schwere, durch das HI-Virus (HIV) ausgelöste Schwächung des körpereigenen Abwehrsystems. Aids macht den Körper wehrlos gegen viele Krankheitserreger, die ein gesunder Mensch ohne Probleme abwehrt. Die durch die Schwächung des körpereigenen Immunsystems ausgelösten Krankheiten führen ohne Behandlung zum Tode.
HIV steht für "Humanes Immundefekt Virus". Das HI-Virus kann die Krankheit Aids auslösen. Wer mit HIV infiziert ist, kann, auch ohne an Aids erkrankt zu sein, andere Menschen mit dem Virus anstecken.
Eine HIV-Erkrankung ist nach wie vor nicht heilbar. Aber wenn rechtzeitig mit einer so genannten antiretroviralen Therapie (ART) begonnen wird, bestehen gute Chancen, lange mit HIV leben und eine schwere Immunschwäche verhindern zu können. Dazu müssen die Medikamente allerdings regelmäßig und nach heutigem Wissensstand lebenslang eingenommen werden.
Derzeit leben in Deutschland 67.000 Menschen mit HIV/Aids. Täglich infizieren sich bei uns acht Menschen neu mit dem HI-Virus.






