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Was sonst noch schützt

Neben Kondomen spielen beim Schutz vor STI auch andere Dinge eine wichtige Rolle. So kannst Du Dich zum Beispiel gegen HPV, Hepatitis A und Hepatitis B impfen lassen. Vor den anderen STI bieten Kondome einen guten Schutz. Dennoch kann es passieren, dass man sich am Kondom „vorbei“ mit einer STI ansteckt. Es ist daher wichtig, gut auf den Körper zu achten und bei Anzeichen für eine STI zur Ärztin oder zum Arzt zu gehen. Denn frühzeitig erkannt und behandelt sind die meisten STI heilbar.

Kondome schützen vor HIV und senken das Risiko einer Ansteckung mit anderen STI.

Warum Kondome das Risiko einer Ansteckung mit STI nur senken können

Kondome schützen vor HIV. Aber warum bieten sie nicht den gleichen Schutz vor anderen STI?
Das hat vor allem zwei Gründe:

  • Einige STI können schon bei sehr engem Körperkontakt übertragen werden.
  • Ansteckende Hautveränderungen wie Herpesbläschen, Geschwüre und Warzen liegen oft außerhalb der Körperstellen, die durch das Kondom geschützt sind.

Kann Treue schützen?

Auch Treue in der Partnerschaft kann einen guten Schutz vor HIV und STI bieten. Allerdings ist das nur dann so, wenn beide Partner keine STI haben und sich treu sind. In der Liebe wie im Leben läuft jedoch nicht immer alles nach Plan und Überraschungen sind immer möglich. Kommt es zu einem Seitensprung, gilt daher: Kondome benutzen und bei Anzeichen für eine STI zur Ärztin oder zum Arzt gehen. Im Falle einer Ansteckung muss auch die Partnerin oder der Partner Bescheid wissen. Denn auch sie oder er sollte sich dann untersuchen lassen.

Enthaltsamkeit

Wer ganz auf Nummer sicher gehen und sich zu 100 Prozent vor STI schützen möchte, kann für sich folgende Entscheidung treffen: auf Sex zu verzichten. Das kommt allerdings für die meisten Menschen nicht in Frage.

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